AKTIVITÄTEN
Seit dem Herbst 2022 entstand mit grossem Elan und unter einem neuen Vorstand mit neu gewonnenen Fleischkäseliebhabern als Mitglieder die heutige «IG-Fleischkäse» («Schweizerische Interessen-Gemeinschaft Genuss Fleischkäse»; fortan die «IG-Fleischkäse»; kurz «IGF»), ein politisch und konfessionell neutraler und unabhängiger Verein ohne wirtschaftliche Interessen. Logo und Schriftzug der «IG-Fleischkäse» sind als Wort-Bild-Marke im Markenregister beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum eingetragen und entsprechend urheberrechtlich geschützt.
Juni 2026
Der Zoo Zürich verbannt die klassischen Brühwurstsorten aus dem Gastro-Sortiment – der Anfang vom Ende des Fleischkäses?
Einschätzung des IGF-Kommunikationsausschusses
Der Zoologische Garten ist immer noch ein Anziehungspunkt für Schulkinder, für Menschen, die Zerstreuung suchen und für Väter, die hier eine Alternative bei der Ausübung der Besuchsrechte sehen. Der Zoo Zürich, bzw. die Zoo Zürich AG, wie die Trägerschaft des Zoologischen Gartens Zürich formell korrekt bezeichnet wird, schaut auf eine lange, ziemlich genau 100jährige Geschichte und auf eine etablierte Tradition zurück. Dass sich das Hauptquartier des Internationalen Fussballverbandes (FIFA) in Steinwurfnähe des Zürcher Zoos befindet, ist in jeder Hinsicht Zufall – ein Schelm, der Böses denkt.
Der Zoo wird heute von Dr. Severin Dressen, einem 38jährigen Deutschen, der als Biologe seine zoologischen Sporen in Wuppertal abverdient hat, geleitet. Zuvor versah der legendäre und gelernte Tierarzt Dr. Alex Rübel, ein dankbares Opfer der Stimmenimitatoren, während 30 Jahren die Aufgabe des Zoo-Direktors. Dass in einem Zoo nicht immer alles rund läuft, ist oft natürlichen Umständen zuzuschreiben. Die Medien berichten immer wieder über Vorfälle wie jüngst die «Neue Zürcher Zeitung» auf der Frontseite einigermassen besorgt vermeldete, dass «seit 2020 im Tierpark acht Kälber verendet» seien, das letzte am 2. Juni 2026 («NZZ» vom 4. Juni 2026); damit waren Elefanten gemeint. Die Aufgabe eines Tiergartens besteht selbstverständlich auch darin, dass nicht nur alles für die ihm anvertrauten Tiere getan werden muss, sondern auch für die Gesunderhaltung der Menschen, welche diese Kreaturen in Gefangenschaft besuchen.
Womit das ideologische Wirken im Zoo Zürich angesprochen wäre. Für alle, die gerne Fleisch essen, wartet der Tiergarten, bzw. dessen Gastronomie, seit ein paar Wochen mit einem kulinarischen «Knaller» auf: Mit dem Slogan «Wurst bleibt Wurst» wurde im März ein neues Produkt vorgestellt, das nun im Zoo-Restaurant genossen werden kann. Mit dem Ende der Kalbsbratwurst soll eine Reduktion von Treibhausgasen erreicht werden, nach dem Motto: «Wenn man ein Problem lösen möchte, dann geht es nur zusammen mit genau diesen Personen, die das Problem verursachen – also den Fleischesserinnen und Fleischessern», lies sich Marcel Ritter, der Leiter der Zoo-Restaurants in Zürich, in der «Neuen Zürcher Zeitung» zitieren. Das Weltblatt wähnte sich bei dieser Wurst-Geschichte als Opfer eines vorgezogenen Aprilscherzes und titelte einigermassen entsetzt: «Der Zoo verbannt die klassische Kalbsbratwurst» («NZZ» vom 30. März 2026).
Das aus dem Zoo Vermeldete war allerdings ernsthaft gemeint, wenn auch ideologisch aufgeladen. Die Umwelt-Bratwurst als klimafreundliche Variante in der Zoo-Gastronomie besteht zu einem Viertel aus Erbsenproteinen. Damit will der Zoo einen Beitrag zur Ökobilanz im Bereich des Treibhausgasausstosses leisten. Die klimafreundlichen Ziele sollen bei 100 000 verkauften Würsten pro Jahr durch Einsparungen bei der Fleischverwendung, rund 4,5 bis 5 Tonnen, erreicht werden. Die fleischlosen Ersatzwürste sind von einer zur Migros-Gruppe gehörenden Unternehmung entwickelt worden. Sie ersetzt initial die klassischen Kalbsbratwürste. Dies nachdem nun Generationen von Kindern jahrzehntelang ihren Zoobesuch mit einer klassischen Schweizer Bratwurst ausklingen lassen konnten.
Die Neuerung soll in der Zoo-Gastronomie und allen Aussen-Kiosken auch auf andere Fleisch-Produkte, wie Wienerli, Cervelats, klassische Brühwurstsorten (wie Fleischkäse), ausgedehnt werden. Bedeutet dies der Anfang vom Ende des klassischen Fleischkäses? Ist dies ein Trend oder nur ein Einzelfall?
Ist somit der Fleischkäse das nächste Opfer, und müssen wir dieses Kulturgut künftig versetzt mit Erbsenproteinen geniessen, um einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten? Gelten wir als fleischessenden Klimasünderinnen und -sündern, wenn wir gerade keine Erbsenproteine als Alternative zum klassischen Fleischkonsum essen. Die Antwort ist klar: NEIN. Als IGF sind wir für Arten- pardon für Fleischkäsesortenvielfalt und es mögen alle ihren geliebten Fleischkäse so geniessen, wie es ihrem Gusto ohne Ideologie beliebt ist. Keine Polemik, keine Ideologie, keine Vorgaben!
Übrigens: Severin Dressen hat auch hierzu ein Patentrezept zur Hand. Geradezu sibyllinisch meinte er gegenüber der «NZZ»: «Der Zoo versteht sich als moderne Naturschutzorganisation. Deshalb ist uns Nachhaltigkeit auch im Zusammenhang mit der Artenvielfalt wichtig». Alles klar? Zweifelsfrei wird diese Ideologie auch von den fleischfressenden Tieren im Zürcher Zoo verinnerlicht, wenn sie «Fleisch» aus Erbsenproteinen verzehren. Was für die den Zoo besuchenden Fleischfans recht ist, dürfte auch für die einsitzenden Tiere billig sein!
Eure IG-Fleischkäse/AH, US, JB
Mai 2026
Fleischkäse medienwirksam inszeniert – eine Übersicht
Dank lokalen Metzgern (heute: Fleischfachleute), die unser aller Lieblingsgericht mit Verve herstellen und promoten, finden sich in den Medien immer wieder spannende Beiträge oder Inszenierungen über den Fleischkäse. Das zeigt: der bodenständige Fleischkäse lebt - es rauscht ab und ab im medialen Wald, ohne dass grad der Natitrainer der Fleischkäse-Liebhaber (hat einen Käse gemacht, aber mit Fisch statt mit Fleisch) unter tagelangem, medialem Getöse mit sofortiger Wirkung entlassen wurde!
Inzwischen sorgt ein Metzger aus Pratteln, Kevin Lützelschwab, und die Betreiberin Hannah Berger für mächtiges Aufsehen in den Sozialen Medien: «Make Fleischkäse great again» sind kurze, humorvolle Videos mit frechen Slogans wie auch «Fleischkäse for Future». Mit 2-3 veröffentlichte Videos pro Woche steigerte die Metzgerei die Nachfrage von 30 auf 200 Kilogramm pro Woche, vervielfachte den Kundenstamm der Fleischkäseliebhaber und damit auch der Umsatz von über 600 Prozent. Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen – und obendrauf gibt es bereits Merchandising-Artikel wie Caps zu kaufen!
https://www.brand-metzgerei.ch/collections/brand-hausgemacht
Quelle 20Min: 7. April 2026
Quelle SRF: 5. April 2026
Quelle BAZonline: 4. März 2026
https://www.bazonline.ch/metzgerei-und-bauernhof-gehen-auf-social-media-viral-549357741688
Unlängst hat Dani Schnider, leidenschaftlicher Geschäftsführer des Schweizer Fleisch-Fachverbands, am Schüblig Ziischtig mit Lieferant Metzgerei Minnig aus Bubikon, wo die IGF-Mitglieder bereits eine Besichtigung mit Fleischkäse-Dinner erleben durften, über das Handwerk referiert (NZZ vom 28. Februar 2026). Wir sind gespannt, was er uns Fleischkäse-Begeisterte einmal darüber erzählen kann!
Quelle NZZ: 28. Februar 2026
https://www.nzz.ch/gesellschaft/schueblige-schmecken-an-diesem-tag-besonders-gut-ld.1926324
Bereits im Herbst 2025 hatte sich die Journalistin Silvia Schaub beim IGF-Präsidenten Ruedi Bodmer erkundigt, wann der nächste Prix d’OR Fleischkäse stattfinden wird und gerade eine ganze Seite für die «Schweiz am Wochenende»-Titel wie das St.Galler Tagblatt produziert (Ausgabe vom 11. Oktober 2025).
Quelle St. Galler Tagblatt: 11. Oktober 2025
https://www.tagblatt.ch/leben/fleischkaese-wo-es-die-sorten-mit-dem-besten-geschmack-gibt-ld.4023621
Also: Füdliblutt oder Klassisch – ein Fleischkäse schmeckt immer!
Eure IG-Fleischkäse/AH, US, JB
April 2026
Das Restaurant Schützengasse beim Hauptbahnhof war schon Treffpunkt der IG-Fleischkäse, mit feinem Fleischkäse der Metzgerei Keller an der Manessestrasse in Zürich. Der unangekündigte Besuch von drei IGF-Mitglieder an einem Freitag im März offenbarte die grosse Freude, dass weiterhin jeden Freitag unser Lieblingsgericht als Klassiker auf der Menu-Liste zu finden war. Dazu Geschäftsführer Bruno Expositio, ein gebürtiger Spanier: «Fleischkäse erinnert mich an meine Kindheit und als Fan von Schweizer Traditionsgerichten wie Hackbraten oder Ghackets mit Hörnli halte ich jeden Freitag an dieser Tradition fest.» Die drei anwesenden Fleischkäse-Liebhaber fanden nur lobende Worte für Bruno und sein Team Schützengasse - speziell, dass es seit Jahren "etwas Einfaches aus der Schweizer Küche“ als Menu angeboten wird. Am Tisch erzählte uns Bruno von seinen Lieferanten und der Wichtigkeit, auf eine gute Qualität zu setzen, denn die Leute würden dieses Gericht mit Spiegelei und Herdöpfelstock plus Bratensauce und Senf sehr mögen!
Ja, liebe Fleischkäse-Liebhaber, wir durften zufrieden feststellen, dass der Mittagslunch im umtriebigen Business-Zürich weit mehr als ein übliches Essen war, dank der Gastgeberqualität von Bruno und Team durften wir eine unserer Leibspeise frönen – sogar mit Supplement - und fühlten uns sehr wohl in angeregter Runde. Wer sich also für eine mittägliche Auszeit etwas gönnen will, der soll sich in der Schützengasse einen Tisch reservieren lassen und dafür mehr Zeit als üblich nehmen – es lohnt sich!
Restaurant Schützengasse, Schützengasse 31, 8001 Zürich 044 500 10 30 [email protected] / www.schuetzengasse.com
Eure IG-Fleischkäse/AH, US, JB